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	Kommentare zu: LFR065 Über unzuverlässige KI, Behörden-IT und sich anschließende Probleme	</title>
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	<description>Der Podcast über Lernmethoden und -strategien.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 21 Feb 2025 15:15:58 +0000</lastBuildDate>
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		Von: 80KiloMett		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[80KiloMett]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2025 15:15:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Meine Mutter arbeitet in einem Jobcenter, in dem es jetzt ganz neue fancy Digital-Terminals gibt wo die &quot;Kundinnen&quot; (Jobcenter-Jargon) ja jetzt den ganzen Antragskrams und so &quot;ganz alleine&quot; erledigen können.

Sie stand neulich vor der Situation, dass ein Kunde ein Führungszeugnis beantragen musste. Das ist auch ein explizit beworbene Funktion der Terminals. Das sah dann so aus dass das Terminal die stinknormale Online-Maske des Bundesamtes für Justiz anzeigt. Füllt man also aus und kommt dann irgendwann an den Punkt, wo man 13€ für das Führungszeugnis bezahlen muss... bzw. nicht muss, wenn man Bürgergeld empfängt. Der Prozess zum Nachweis der Bedürftigkeit besteht aber darin, dass man... 

1. einen Nachweis hochlädt (sprich einen Bürgergeldbescheid), den man an diesem Terminal aber nicht runterladen kann und... 

2. eine eidesstattliche Versicherung runterlädt... ausdruckt... unterscheibt... einscannt... und wieder hochlädt und das alles während die Terminals mit NFC-Lesegeräten für Personalausweise ausgestattet sind (die Website des BfJ hat auch gar keine Möglichkeit, die eidesstattliche Versicherung mit dem Perso zu &quot;unterzeichnen&quot;, musste selbst neulich erst eins beantragen). 

Es gibt keinen immer verfügbaren IT-Support, lediglich eine Sachbearbeiterin (u. a. meine Mutter), die das ganze betreut.

Das traurigste ist: Wahrscheinlich hat diesen gesamten Prozess niemals jemand verifiziert, weil man dann ja mit dem BfJ kooperieren müsste, um nicht random irgendwelche Führungszeugnisse zu beantragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Mutter arbeitet in einem Jobcenter, in dem es jetzt ganz neue fancy Digital-Terminals gibt wo die &#8222;Kundinnen&#8220; (Jobcenter-Jargon) ja jetzt den ganzen Antragskrams und so &#8222;ganz alleine&#8220; erledigen können.</p>
<p>Sie stand neulich vor der Situation, dass ein Kunde ein Führungszeugnis beantragen musste. Das ist auch ein explizit beworbene Funktion der Terminals. Das sah dann so aus dass das Terminal die stinknormale Online-Maske des Bundesamtes für Justiz anzeigt. Füllt man also aus und kommt dann irgendwann an den Punkt, wo man 13€ für das Führungszeugnis bezahlen muss&#8230; bzw. nicht muss, wenn man Bürgergeld empfängt. Der Prozess zum Nachweis der Bedürftigkeit besteht aber darin, dass man&#8230; </p>
<p>1. einen Nachweis hochlädt (sprich einen Bürgergeldbescheid), den man an diesem Terminal aber nicht runterladen kann und&#8230; </p>
<p>2. eine eidesstattliche Versicherung runterlädt&#8230; ausdruckt&#8230; unterscheibt&#8230; einscannt&#8230; und wieder hochlädt und das alles während die Terminals mit NFC-Lesegeräten für Personalausweise ausgestattet sind (die Website des BfJ hat auch gar keine Möglichkeit, die eidesstattliche Versicherung mit dem Perso zu &#8222;unterzeichnen&#8220;, musste selbst neulich erst eins beantragen). </p>
<p>Es gibt keinen immer verfügbaren IT-Support, lediglich eine Sachbearbeiterin (u. a. meine Mutter), die das ganze betreut.</p>
<p>Das traurigste ist: Wahrscheinlich hat diesen gesamten Prozess niemals jemand verifiziert, weil man dann ja mit dem BfJ kooperieren müsste, um nicht random irgendwelche Führungszeugnisse zu beantragen.</p>
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