LFR003 Themenstrukturierung

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Diesmal geht es darum, wie ein Thema für einen Aufsatz strukturiert werden kann. Ich stelle die drei grundlegenden Techniken vor, die klassischerweise benutzt werden um ein Thema so zu strukturieren, dass es danach einfacher ist, einen dialektischen Aufsatz zu schreiben.

Shownotes

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Beispiel Mind Map:

(gemacht mit OmniGraffle)

Beispiel Outline/pro-contra Liste:

(gemacht mit Workflowy)

Ein Gedanke zu „LFR003 Themenstrukturierung

  1. Marko

    Mindmaps sind ein super Werkzeug zur Erfassung und Strukturierung von Wissen, deren Resultat im Prinzip nure eine andere Darstellungsform einer Outline ist. Dabei spreche ich von Mindmapping mit einer Software – das auf Papier ist nicht praktikabel. Es kommt dabei sehr stark auf die Ausgangssituation an. Wenn ich bereits eine grobe Idee über Punkte und deren hierarchische Anordnung habe oder ich sehr gut strukturiert denke, dann ist ein Outlinen die bessere Wahl.
    In Brainstorming Situationen, in denen man sich an ein Thema annähert und noch keine Idee von einer Struktur hat, sammelt man zuerst mal alles was einem Einfällt rund um den Mittelpunkt und bringt das dann nach und nach in der Mindmap in Bezug. Es bilden sich Äste und Zweige. Durch die grafische Darstellung hilft es chaotischen bzw. visuellen Denkern, die mit bildhaften Informationen besser klarkommen, Informationen zu strukturieren. Am Ende hat man im Grunde einen Baum (kein Netz!). Dieser Baum lässt sich dann in eine Outline überführen mit der man dann strukturiert weiterarbeiten kann, weil man bereits für sich eine Hierarchie aus den gesammelten Informationen geschaffen hat.
    Man kann die Äste, Zweige und Blätter noch mit Symbolen versehen oder einfärben, damit kann die Information mit zusätzlichen Dimensionen angereichert werden (Pro, Contra, Sichtweise A, Sichtweise B, Sichtweise C, Ursache, Wirkung usw.)

    Mindmaps sind also eher ein Hilfsmittel zu sehen, ein komplett unerschlossenes Thema gundsätzlich zu erschließen und sich erste Strukturen und Abhängigkeiten buchstäblich vor Augen zu führen. Es gibt Menschen die haben Schwierigkeiten damit, Dinge in einer Liste zu packen und diese innerhalb der Liste entsprechend anzuordnen und in Bezug zu bringen. Für die ist Mindmapping das Mittel der Wahl zur Strukturierung von information.
    Für strukturierte Menschen bzw. Menschen, die ein klares Bild von hierarchischen Abhängigkeiten haben ist diese Methode komplett überflüssig, weil sie mit Outlinern sehr schnell zum gleichen Ergebnis kommen.

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